Markus Bauer erforscht die Implementierung von Industrie 4.0 und digitalen Zwillingen in der Produktion. Er untersucht, wie industrielle KI die deutsche Fertigung neu definiert.
Die deutsche Industrie steht vor der zweiten Welle des chinesischen Exportdrucks. Dieser Artikel basiert auf dem CER-Politikbriefing, analysiert die tiefgreifenden Ursachen der deutschen Industriekrise und weist darauf hin, dass die deutsche Politik den Hauptwiderspruch falsch eingeschätzt hat – von Energiepreisen und Bürokratie hin zu einem strukturellen Exportnachfrageschock – und warnt, dass das deutsche Fertigungssystem, falls es sich nicht aktiv anpasst, in Zukunft einen noch schwereren Preis zahlen wird.
Volkswagen gibt in China das reine Outsourcing-Modell auf und realisiert durch das Joint Venture mit Horizon Robotics eine vollständig eigenentwickelte Full-Stack-Intelligent-Fahrtechnologie. Geplant ist die Serienproduktion von L2+ im Jahr 2026 und die Einführung von L3 im Jahr 2027. Diese Ausrichtung spiegelt die strategische Wende der deutschen Automobilindustrie im Zuge der Intelligenz-Welle wider: China wird von einem Absatzmarkt zu einem globalen Entwicklungszentrum für intelligentes Fahren aufgewertet, mit dem Ziel eines technologischen Reverse-Transfers.
Analyse der Dekarbonisierungsherausforderungen in schwer zu reduzierenden Branchen wie Stahl und Zement: Interpretation aus der Perspektive der deutschen Industrie über die Auswirkungen von Lokalisierungsstrategien, Innovationszentren und der Neugestaltung des globalen Energiemarktes auf die Wettbewerbsfähigkeit von "Made in Germany".
Taiwanesische Unternehmen haben auf der Automatisierungsmesse vom Edge-KI über industrielles Rechnen bis zur intelligenten Vernetzung reichende Full-Stack-Fähigkeiten präsentiert, der deutschen Industrie 4.0 neue Optionen zur Vertiefung geboten und gleichzeitig ein Umdenken hinsichtlich der Wettbewerbslandschaft und der Lieferkette ausgelöst.
Analyse der Auswirkungen der unklaren Haftungszuweisung bei Unfällen mit autonomen Lkw auf die Fertigungs-, Logistik- und Versicherungsindustrie aus der Perspektive des deutschen Industriesystems sowie die Reaktion des EU-Rechtsrahmens.
Die chinesische Fertigungsindustrie verlagert sich von Skalenvorteilen hin zu intelligenter Fertigung, die durch Rechenleistung und KI angetrieben wird. Dies stellt eine direkte Konkurrenz zur deutschen Industrie-4.0-Strategie dar und könnte die globale Landschaft der fortschrittlichen Fertigung neu gestalten.
Analysieren, wie die dynamische Strahlformungstechnologie die Energieeffizienz und Bearbeitungsfähigkeit der deutschen Fertigungsindustrie neu gestaltet, sowie deren langfristige Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie.
BMW und Solarwatt bringen gemeinsam das Neue Klasse Heimenergiesystem auf den Markt, was einen strategischen Wandel des deutschen Automobilherstellers von der Fahrzeugproduktion hin zu einem Energiesystemdienstleister markiert. Dieser Artikel analysiert die industrielle Logik hinter diesem Schritt: Wie die deutsche Industrie durch die Koordination von Fahrzeug- und Haushaltsenergie ihre Wettbewerbsfähigkeit in der Fertigung stärkt und die europäische Energiemanagementlandschaft neu gestaltet.
Neusüdwales investiert weitere 225 Millionen AUD in die Unterstützung der lokalen kohlenstoffarmen Produktion und zeigt damit, dass der Energiem Wandel sich von einem „Wettbewerb um installierte Leistung“ hin zu einem „Wettbewerb um Produktionskapazitäten“ verlagert. Was bedeutet das für die deutsche Industrie?
Auf Grundlage der S&P Global PMI-Daten ist das verarbeitende Gewerbe in Deutschland im Mai nahezu zum Stillstand gekommen, wobei neue Aufträge, Exportnachfrage und Beschäftigung gleichzeitig unter Druck gerieten. Dieser Artikel analysiert aus der Perspektive des deutschen Industriesystems, wie sich diese Veränderung auf Kostendruck, geopolitische Unsicherheit und die Anfälligkeit der Lieferketten zurückführen lässt, und beurteilt ihre langfristige Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie.